Fernglas

„Kleine Naturforscher Mümmelmannsberg“

Tipps zum Selbermachen und Entdecken

 

Liebe Kinder, die Sonne scheint, der Frühling kommt, jetzt gibt es draußen wieder viel zu entdecken.

Dabei hilft ein kleines Fernglas. Es ist toll, wenn man ein echtes Fernglas benutzen darf, aber ihr könnt Euch auch ganz einfach ein eigenes Fernglas bauen.

 

Ihr braucht:

2 Toilettenpapierrollen

etwas Klebstoff

buntes Papier oder Stifte

ein Stück Band, Wolle oder Kordel

Die Toilettenpapierrollen entweder bunt bekleben oder anmalen. Die beiden Rollen zusammen kleben oder mit dem Tacker zusammenklammern. Auf jede Seite ein kleines Loch (am einfachsten mit dem Locher), Band durch –fertig!!!

 

Aber das ist doch kein richtiges Fernglas!? - Ja – und nein! Das selbstgebastelte Fernglas hilft uns trotzdem Sachen besser zu erkennen. Ohne ein solches Fernglas sehen unsere Augen ganz viel auf einmal: Bäume, eine Wiese, Blumen...kleine Dinge sind da nur schwer zu entdecken. Da hilft das gebastelte Fernglas – es zeigt uns nur einen ganz kleinen Ausschnitt und so können wir alle Details entdecken.

Probiert es einfach mal aus!

Entdecker-Tipp

Liebe Kinder,

 

habt ihr Euer Papp-Fernglas gebaut?

 

Heute gibt es einen Entdecker-Tipp, für den ihr das Fernglas gut gebrauchen könnt....

es geht aber auch ohne!

Noch haben die Bäume nur kleine Blätter, das heißt man kann besonders gut sehen, was sich in einer Baumkrone (das ist der obere Teil eines Baumes) verbirgt:

Wer genau hinschaut kann dort so manches Vogelnest entdecken!

 

 

 

 

Es gibt ganz unterschiedliche Nester, kleine in einer Astgabel und große Nester ganz oben in einem Baum.

Die „Elster“, ein großer schwarz-weißer Vogel, den man recht häufig in Mümmel sehen kann, baut solche großen Nester ganz oben in den Bäumen. Damit den kleinen „Elsterküken“, die Sonne nicht zu stark auf den Kopf scheint, baut sie gar ein Dach über ihr Nest. Die Nester sehen dann kugelrund raus. Schau mal ganz genau hin, an der "Glinder Aue" kannst Du sicher eines entdecken. 

 

Es ist nicht nur spannend Vogelnester zu entdecken, man kann zu zweit oder zu dritt auch ein Spiel daraus machen: Geht gemeinsam ganz aufmerksam – am besten durch den Park und zählt die Nester, die ihr entdeckt. Wer findet die Meisten? Der ist Sieger oder Siegerin bei der heutigen Runde!

 

Ach ja: Nicht alle Vögel bauen ihr Nest auf Bäumen: Wasservögel bauen ihr Nest gerne am Ufer zum Beispiel auf kleinen Inseln oder im Schilf. Das könnt ihr bei den Enten an der „Glinder Aue“ beobachten.

Foto:www.nabu.de

Hier siehst Du ein typisches Elsternest!

An die Töpfe, fertig, los...

Liebe Kinder,

habt ihr es auch schon gemerkt: Die ersten Blüten sind auf der Wiese und im Park zu entdecken!

 

Die klitzekleinen Gänseblümchen sind überall zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das gelbe Scharbockskraut seht ihr sicherlich auch.

Mögt ihr Blumen auch so gerne? Dann ist es höchste Zeit für ein paar Blumen auf Fensterbank oder Balkon zu sorgen.

 

Der Naturforscher-Tipp zeigt Euch heute, dass das ganz einfach geht:

Ihr braucht :

  • kleine Töpfe oder leere Plastikschalen von Obst oder Gemüse

  • etwas Blumenerde

  • Blumensamen

 

Schon geht es los: Zum Pflanzen könnt ihr Töpfe oder leere Plastikschalen von Obst oder Gemüse nehmen. Wichtig ist es, dass kleine Löcher im Boden sind. So kann alles Wasser, das zu viel ist ablaufen. Falls keine Löcher in der Schale sind, könnt ihr mit der Schere vorsichtig zwei Löcher reinstechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Topf oder die Schale mit Erde füllen:

Die Erde etwas andrücken. Jetzt die Samen auf die Erde streuen und dünn mit Erde bedecken. Samen gibt es fast überall zu kaufen. Am besten klappt es mit Wildblumen oder Wiesenblumensamen. Da sind ganz verschiedene Blumen in einer Tüte, so es eine bunte Miniwiese gibt. Dann noch ganz vorsichtig angießen, immer nur ein bisschen Wasser, sonst „schwimmen“ die kleinen Samen weg. Ein sonniges Plätzchen auf Fensterbank oder Balkon und schon können die kleinen Blumen wachsen! Damit das Wasser beim Gießen nicht runterkleckert, einfach einen alten Teller oder eine Plastikschale ohne Löcher unterstellen.

„Naturkenner - Fritz“

Tipps zum Selbermachen und Entdecken

 

Liebe Kinder,

heute bekommt ihr einen Naturforscher-Tipp von  einem ganz besonderen Naturkenner: Fritz – mein Kaninchen.

Ich kenne niemanden der sich mit unserem heutigen Thema besser auskennt!

Hallo, mein Name ist Fritz und ich liebe diese gelben Frühlingsblumen mit den großen gezackten Blättern.... Wie heißen sie doch gleich?

 

 

 

 

Richtig: Löwenzahn!

 

Aber warum heißt der „Löwenzahn“ eigentlich „Löwenzahn“ - Löwen hab ich (zum Glück) bei meinen Ausflügen noch nie getroffen....

Die großen gezackten Blätter sollen uns an Löwenzähne erinnern...egal Hauptsache sie schmecken.

Mir schmecken übrigens am besten die goldgelben Blüten, dort versteckt sich nämlich ganz viel Nektar, den nicht nur Bienen und Hummeln mögen.

 

Gibt es etwas Leckereres und Schöneres als eine strahlend gelbe Löwenzahn-Wiese.

Doch wer genau hinschaut, merkt:

Unsere Löwenzahn-Wiese kann sich in nur wenigen Tagen verwandeln:

Die gelben Blüten werden zu weißen  „Pusteblumen“.       

Die kleinen Fallschirme der „Pusteblume“ sind die Samen des Löwenzahn.

Doch aus wie vielen kleinen Fallschirmen besteht eigentlich eine Löwenzahnblüte?

Versucht sie doch einmal zu zählen, mit ganz viel Geduld klappt das.

Gut zählen lassen sich die „Fallschirmchen“, wenn ihr sie auf dunkles Papier oder Karton legt… aber aufpassen: Der Wind trägt sie schnell davon….

 

Im nächsten „Naturforschertipp“ verrät Euch Fritz die Lösung.

Bis dahin!